Puppenbrücke
Behindertenwegweiser Lübeck

Puppenbrücke


Einrichtung: Öffentliche Kunst/Übergang
Puppenbrücke
23552 Lübeck
Träger: Stadt Lübeck

zugänglicher Übergang

Beschreibung:

Die Puppenbrücke (eigentlich: äußere Holstenbrücke) überquert in einem großen Bogen den Lübecker Stadtgraben und verbindet den Lindenplatz mit dem Holstentorplatz.

Als erste Steinbrücke der Stadt (von 1770) sollte sie besonders repräsentativ sein und wurde von dem Bildhauer D. J. Boy 1774-1776 mit jeweils 4 männlichen und weiblichen Statuen (im Volksmund Puppen genannt) und vier Vasen aus Sandstein geschmückt. Jedem Objekt wurden Symbole beigefügt, die sie zu Allegorien von besonderer Bedeutung machten (Eintracht, Geld, Friede, Vorsicht, Kunst, Fleiß usw.). Am bekanntesten ist der nackte Merkur.
Die heutige Puppenbrücke ist ein mit Sandstein verkleideter Betonbau von 1908. Das Kunstprogramm wurde übernommen (allerdings 1984 durch Kopien ersetzt; die Originale stehen im Innenhof des St. Annen-Museums) und vier Sandstein-Reliefs an den seitlichen Bogenansätzen (von I. Taschner) hinzugefügt; sie stellen die vier Elemente dar.

An drei Ecken der Brücke gehen mehrteilige, nicht behindertengerechte Treppen ab:
Auf der Stadtseite beginnt mit der Treppe zu Barths Platz (einem 2003 geschaffenen Sonnenplatz) der Wanderweg durch die nördlichen Wallanlagen.
Auf der Feldseite in Richtung Fackenburger Allee führt die Treppe auf eine verwilderte Grünfläche. Hier sind noch die Mauern und der (verschlossene) Eingang zu einem Bunker aus dem II. Weltkrieg zu sehen.
Die Treppe auf der anderen Seite leitet zu einem Gehweg, der über das alte Sträßchen Am Stadtgraben zur Willy-Brandt-Allee leitet. Er ist definitiv nicht für behinderte Menschen geeignet.

Unter der Brücke führten auf beiden Uferseiten Treidelpfade durch, von denen aus Schiffe gezogen werden konnten. Sie sind im Bereich der Brücke wegen Baufälligkeit gesperrt.

Die Gehwege der Brücke sind auf beiden Seiten mit flachen Platten gepflastert und weisen kaum Steigungen bzw. Gefälle auf. In Richtung City ist der Weg ein kombinierter Fahrrad-/Gehweg mit sehr viel Radverkehr. In Richtung stadtauswärts ist er ein reiner Gehweg mit eisernem Geländer zur Straße. An den vier Brückenecken sind steinerne Bänke in die Brüstungen eingelassen. Am Rand der Ausbuchtungen zu den Stadtseiten sind noch weitere Sitzbänke (mit Mülleimern) aufgestellt.
Die Brücke hat eine eigene Straßenbeleuchtung.
Die Puppenbrücke ist heute ein sehr stark befahrener Hauptzugang zur Altstadt. Die Brückenseite kann in Richtung Stadt über die Ampelkreuzung Holstentorplatz und in Richtung Bahnhof über die Fußgänger-Ampel und Zebrastreifen Kreisverkehr Lindenplatz gefahrlos gewechselt werden.

Erreichbarkeit:

Der nächste Behindertenparkplatz befindet sich auf dem Senator-Parkplatz vor dem Hotel. Wechseln Sie vom Parkplatz aus die Straßenseite und gehen Sie in Richtung Stadt. Nach ca. 200 m beginnt rechts die Auffahrt zur Puppenbrücke.

Mit dem Bus kann die Brücke von den Haltestellen Holstentorplatz (Richtung ZOB und Richtung Innenstadt) auf kürzestem Weg erreicht werden. Gehen Sie vom Ausstieg stadtauswärts. Hinter der Ampelkreuzung beginnt die Auffahrt zur Puppenbrücke.

(Letzte Aktualisierung: April 2019)


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Hinzufügedatum: 11.4.2019  Hits: 26
Service:  Redaktion2
Kategorien: Altstadt | Brücken | öffentliche Kunst
Aufnahme: 11.04.2019    Hits: 26    Letzte Aktualisierung: 03.06.2019    Nächste Überprüfung: noch nicht geplant
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